3D Röntgen mit dem digitalen Volumentomographen

In der Zahnmedizin eröffnet die dreidimensionale Bildgebung heute ungeahnte diagnostische und therapeutische Möglichkeiten in Chirurgie, Prothetik, Kieferorthopädie und Zahnerhaltung.

Die Dentale (Digitale) Volumentomographie (DVT) hat sich aus dem Bereich der Computertomographie (CT) entwickelt. Der Unterschied liegt darin, dass die CT in mehreren Durchläufen jeweils viele Schichten des Körpers aufnimmt, die anschließend als Volumen zusammengesetzt werden. Bei der DVT dagegen wird direkt ein Volumen (Kugel) in nur einem Durchlauf aufgenommen, wobei in der einen Aufnahme sämtliche Grunddaten enthalten sind, die über eine hoch moderne Software verschieden aufbereitet werden können. Mit diesen Daten sind wir in der Lage, am Bildschirm „virtuelle Flüge“ durch das 3D-Bild Ihres Kiefers zu unternehmen, wobei die Beziehungen zwischen Zähnen und Nerven, sowie die Knochenverhältnisse genau ersichtlich werden. Diese Möglichkeit bietet gerade in der modernen Implantologie oft einen immensen Vorteil, da er dem Patienten und dem Behandler Sicherheit bietet.

Vorteile für Sie als Patienten:

  1. geringere Strahlenbelastung gegenüber dem CT
  2. kurze Aufnahmedauer
  3. Aufnahme im Sitzen ohne „Platzangst“
  4. durch 3-dimensionale Planung maximale Sicherheit bei Operationen in schwierigen Bereichen
  5. exakte Vorhersehbarkeit und optimale diagnostische Möglichkeiten für bestmöglichen Therapieerfolg
Ästhetische Zahnheilkunde

Mit Hilfe von modernsten Haftvermittlersystemen und Compositen in verschiedenen Farbnuancen werden kleinere Defekte an Front- und Seitenzähnen gefüllt und damit die Ästhetik und Funktion wieder hergestellt. Bei umfangreicheren Defekten können die Zähne mit Veneers, Kronen oder Brücken versorgt werden. Metallfreie Vollkeramikkronen aus Zirkonoxid oder Emax ermöglichen eine natürliche Transluzenz und eine individuelle Charakterisierung.

Durch die enge Zusammenarbeit mit den qualitätsorientierten Dentallaboren  natura dentium und Büker-Dentallabor aus Höxter wird eine optimale Farb- und Funktionsanpassung gewährleistet.

Akupunktur

Wenn sich der naturwissenschaftlich ausgebildete Arzt/Zahnarzt mit der Akupunktur als Heilbehandlung beschäftigt, wird häufig die Frage gestellt, inwieweit heute die Akupunktur als jahrtausend alte Heilmethode innerhalb unserer westlichen Medizin überhaupt eine Daseinsberechtigung hat. Im Vergleich zu modernen häufig wechselnden medizinischen Erkenntnissen hat die Akupunktur ihre gleichbleibende therapeutische Eigenart – Krankheiten durch Nadelreiz zu heilen oder zu lindern – bis heute als offenbar zeitlos gültiges Heilungsprinzip unverändert erhalten.

In unsere Praxis wird die Akupunktur in erster Linie bei der Behandlung von Kopf- und Gesichtsschmerzen, zur Lockerung von Verspannungen der Kaumuskulatur und zur Unterstützung bei alltäglichen Problemen in der zahnärztlichen Behandlung wie z. B. heftigem Würgereiz eingesetzt.

Akupunktur am Ohr

Bleaching (Zahnaufhellung)

Zähne sollen nicht nur gesund sein – immer mehr Menschen wünschen sie sich auch strahlend weiß. Äußere Verfärbungen entstehen durch häufigen Genuss von Tee, Kaffee, Rotwein oder Nikotin.

Mit unserm neuen, innovativen Zahnaufhellungssystem ermöglichen wir Ihnen, Ihre Zähne in unserer Praxis in nur einer Stunde um ein paar Farbstufen aufzuhellen. Vor der Durchführung sollten Ihre Zähne professionell in der Praxis gereinigt werden, damit äußerliche Verfärbungen und Auflagerungen im Vorfeld entfernt werden. Dadurch ist oft schon der erste positive Effekt sichtbar.

Vor dem Auftragen des Bleichgels wird zuerst Ihre aktuelle Zahnfarbe bestimmt und mit Fotos dokumentiert. Ihr Zahnfleisch wird dann mit einem Silikon abgedeckt. Es erfolgen in der Regel drei Zyklen von jeweils 15 Minuten, in denen das Bleichgel auf den Zähnen verbleibt und der Bleichprozess mit einer modernen LED-Lampe verstärkt wird.

In dieser Zeit können Sie entspannt aufrecht sitzen und müssen nicht die ganze Zeit Ihren Mund geöffnet halten, da die Lippen mit einem Halter abgehalten werden.

Der Bleichprozess ist unmittelbar nach der Sitzung zu erkennen und wird wieder mit Fotos dokumentiert. Da Kronen und Füllungen nicht mitgebleicht werden, müssen diese bei Bedarf in einer weiteren Sitzung getauscht werden.

Ihre Zähne strahlen umso länger, je weniger Farbstoffe in Form von Kaffee, Tee und Zigaretten Sie im Alltag zu sich nehmen

Endodontie (Wurzelbehandlung)

Den eigenen Zahn zu erhalten ist das Ziel einer Wurzelbehandlung (Endodontie). Wenn ein Zahnnerv erkrankt oder abgestorben ist, kann man den Zahn durch eine Säuberung und Desinfektion des Wurzelkanals in den meisten Fällen noch erhalten.

Jeder Zahn stellt ein eigenes kleines Organ dar, das von Blut- und Nervengefäßen versorgt wird. Diese laufen von der Wurzelspitze in das Zahnmark (Pulpa) und ernähren das Zahnbein (Dentin). Durch eine tiefe Karies können Bakterien von außen in die Dentinkanälchen wandern und die Pulpa schädigen. Es kommt zu einer oft sehr schmerzhaften Wurzelentzündung – Pulpitis. Dringen die Bakterien weiter vor, kann es im Bereich der Wurzelspitze zu einer eitrigen Entzündung kommen, die den Kieferknochen auflöst.

Unter örtlicher Betäubung wird Ihr Zahn bis zur Nervhöhle geöffnet und das erkrankte oder abgestorbene Zahnmark entfernt. Mit modernen Nickel-Titan-Feilen werden die Wurzelkanäle geweitet und ausgefeilt. Anschließend wird mit einer schallaktivierten Spülspitze das Zahninnere von Bakterien und abgestorbenen Gewebe befreit und desinfiziert. Die Behandlung ist manchmal sehr aufwändig und mit mehreren Sitzungen verbunden, aber sie lohnt sich, da Folgekosten eines drohenden Zahnverlustes dadurch vermieden werden können.

Implantologie

Nahezu alle Menschen benötigen im Laufe ihres Lebens einen künstlichen Zahnersatz. Die Implantologie gilt als fortschrittlichste Methode, um die Kaufunktion mit einer ansprechenden Ästhetik zu rekonstruieren und somit den Kaukomfort wieder zu gewährleisten.

Ein Implantat übernimmt die Funktion der natürlichen Wurzeln. Wie diese leitet jedes Implantat die Kräfte in den Kieferknochen. Festsitzende Zähne durch Implantate sollen das Gefühl eigener Zähne wieder herstellen. Vor allem bei Lücken im Gebiss werden Implantate immer beliebter, denn dafür müssen die benachbarten Zähne nicht wie bei einer Brücke abgeschliffen und überkront werden. Auch ganze Zahnreihen und Prothesen finden Halt an Implantaten – entweder fest verbunden oder über ein Druckknopfsystem herausnehmbar.Weitere Informationen finden Sie z. B. auf der Seite der

Kassenzahnärztlichen Vereinigung Niedersachsen.

Patientenberatung mit Implantaten der neuesten Generation

Kiefergelenksbeschwerden (CMD) Kopf- und Gesichtsschmerz

Chronische Schmerzen scheinen ein typisches Merkmal unserer modernen Zivilisation geworden zu sein. Viele Menschen leiden an anhaltenden oder häufig wiederkehrenden Kopf- und/oder Rückenschmerzen. Auch die chronische psychische Anspannung, bedingt durch berufliche, familiäre oder auch soziale Faktoren ist ein typisches Merkmal unserer heutigen Gesellschaft.

Von Stress sind nicht nur der Magen oder das „Nervenkostüm“ besonders betroffen, auch die Zähne sind ein bekanntes „Hilfsmittel“, um angestaute Anspannungen abzuarbeiten, sich „durchzubeißen“!
Wird das Zusammenspiel von Kaumuskulatur – Zähnen und Kiefergelenken – gestört oder übermäßig beansprucht sind Muskelverspannungen und Schmerzen in Gesicht, Hals, Nacken und Schultern, empfindliche Zähne und knackende oder schmerzende Kiefergelenke die Folge. Auch Ohrgeräusche können auftreten.

Diese Erkrankungen des Kiefer-/ Gesichtsbereichs werden unter dem Krankheitsbild der sogenannten Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) zusammengefasst. Eine umfassende Untersuchung des Mund-Kiefersystems macht es möglich die Ursache der Fehlfunktionen festzustellen und durch gezielte Therapie – meist mit Hilfe einer Schiene, die die Verzahnung (den Biss) und die Kiefergelenkssituation wieder optimiert, wird den muskulären Verspannungen der Kau- und Nackenmuskulatur entgegen gewirkt. Spätschäden in den Kiefergelenken und des Zahnhalteapparates können vermieden werden.

 
 
 
Kinderbehandlung

Natürlich sind auch die Kleinen bei uns willkommen. Kinder sollten unbedingt zweimal im Jahr zum Zahnarzt gehen, da sich Veränderungen im Kausystem aufgrund des Wachstums aber auch aufgrund der anderen Zusammensetzung der Milchzähne schneller bemerkbar machen. So bildet sich zum Beispiel eine Karies am Milchzahn viel schneller als am bleibenden Zahn.

Damit sich die Kinder schon frühzeitig an uns gewöhnen, sollte der erste Besuch schon etwa mit 2,5 bis 3 Jahren erfolgen, wenn hoffentlich im Mund noch alles in Ordnung ist. Sollte allerdings doch eine Behandlung nötig sein, bemüht sich unser Team mit Geduld und Ablenkung um einen reibungsarmen Ablauf.

Demonstration zur richtigen Verwendung der elektrischen Zahnbürste

Parodontologie

Ein Zahn ist nicht knöchern mit dem Kiefer verwachsen, sondern mit Hilfe eines komplexen Fasersystems im Kieferknochen aufgehängt. Eine Parodontitis, auch Parodontose genannt, ist eine Entzündung des sogenannten Zahnhalteapparates.

Diese akute oder chronische Entzündung ist für den Zahn sehr gefährlich, da die Parodontitis diese Fasern zerstört und damit zum Verlust eines unter Umständen sogar gesunden Zahnes führen kann. Neben Karies ist die Parodontitis die Hauptursache für den Verlust der Zähne. Außerdem kann die Parodontitis auch für Herz-Kreislauf Erkrankungen verantwortlich sein und das Risiko eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls erhöhen. Bei Schwangeren steigt das Risiko einer Frühgeburt oder eines reduzierten Gewichts beim Neugeborenen.

Ursache einer Parodontitis sind die im Zahnbelag lebenden Bakterien und ihre giftigen Stoffwechselprodukte. Zu Erkennen ist diese Erkrankung im Frühstadium durch Zahnfleischbluten, welches gut mit professionellen Zahnreinigungen und optimaler Mundhygiene behoben werden kann. Bleibt die Erkrankung lange unbehandelt, bauen sich die Fasern und der Kieferknochen ab und es kommt zum Zahnfleischrückgang und Zahnlockerungen. Starkes Rauchen, Diabetes und erbliche Faktoren begünstigen die Parodontitis.

Wird eine Parodontitis festgestellt, wird die Ursache beseitigt: mit speziellen Instrumenten wird der Zahnbelag, der Zahnstein und das entzündete Gewebe entfernt und die Wurzel geglättet.

Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Bakterielle Zahnbeläge – auch Plaque genannt, sind die Hauptverursacher von Karies und Parodontitis. Plaque bildet sich auf jedem Zahn und, was noch folgenreicher ist, in den Zahnzwischenräumen. Dagegen kommt eine intensive, tägliche Zahnpflege leider nicht an. Die PZR beseitigt gründlich die harten und weichen Beläge sowie Verfärbungen und Bakterien. Das bedeutet: Regelmäßig durchgeführt, beugt die PZR zusammen mit Ihrer persönlichen Zahnpflege Karies und Zahnbetterkrankungen vor. Sie ist umfangreicher als die routinemäßige Zahnsteinentfernung.

Zuerst wird das Gebiss gründlich untersucht, Plaquemenge und Blutungsneigung festgestellt. Bei Bedarf erfolgt eine Zahnsteinentfernung, bei der die harten Beläge auf den Zahnoberflächen und in den Zahnzwischenräumen entfernt werden. Dann sind die weichen Beläge an der Reihe, die sich mit kleinen Bürsten gut beseitigen lassen. Verfärbungen durch Kaffee-, Tee- oder Zigarettenkonsum werden auch an schwer zugänglichen Stellen beseitigt. Weil sich die Bakterien an rauen Stellen und in Nischen am ehesten festsetzen, wird die Oberfläche der Zähne anschließend mit einer Spezialpaste geglättet und poliert. Durch diese glatte Zahnoberfläche wird ihre eigene Zahnpflege erleichtert. Anschließend werden die Zahnfleischtaschen desinfiziert und die dann optimal gesäuberten Zähne mit einem Fluoridlack überzogen, der wirkungsvoll den Schutz vor Säureangriffen der Bakterien schützt.

Wenn Sie mit einer PZR zu Ihrer Mundgesundheit beitragen wollen, machen Sie bitte einen Termin bei unserem dafür ausgebildeten Prophylaxeteam. Die Kosten für die Professionelle Zahnreinigung richten sich nach dem Aufwand, sie werden aber von vielen gesetzlichen Krankenversicherungen oder von Zusatzversicherungen bezuschusst.

Professionelle Zahnreinigung (PZR)
Auch als Gutschein zum Verschenken erhältlich.

Qualitätszahnersatz aus Deutschland

Durch die enge Zusammenarbeit mit den qualitätsorientierten Dentallaboren natura dentium und Büker Dentallabor aus Höxter wird eine optimale Anpassung des neuen Zahnersatzes gewährleistet.

Vor umfangreichen Sanierungen wird die Planung des Zahnersatzes oft im Team mit einem kompetenten Zahntechnikermeister und dem Patienten gemeinsam durchgeführt. Bei anspruchsvollen Farb-und Formanpassungen sowie schwierigen Bißsituationen kann der Zahntechniker gleich vor Ort Korrekturen vornehmen.

Schnarcher-Schienen

Nächtliches Schnarchen ist kein Einzelproblem: etwa 60 % aller Männer und 40 % aller Frauen über 60 Jahre schnarchen. Bei den 30-jährigen sind es erst 10 % der Männer und 5 % der Frauen. Die Schnarch-Neigung steigt also mit zunehmendem Alter, was gerade für ältere Menschen eine ernst zu nehmende Gesundheitsgefährdung bedeutet. Auch die bei den Betroffenen häufig auftretende Tagesmüdigkeit ist ein besonderer Risikofaktor: Sie verwickelt Berufstätige mit monotoner Tätigkeit siebenmal häufiger in Arbeits- oder Verkehrsunfälle.

Schnarchen entsteht durch eine Vibration der zeitweilig erschlafften Muskulatur der oberen Atemwege: die Weichteile des Gaumens und die Schleimhäute im Rachenraum beben. Die Zungenmuskulatur sinkt nach hinten und verschließt für Sekunden den Rachenraum: es kommt zum Atemstillstand. Durch die Schnarcher – Schienen wird erreicht, dass der Unterkiefer und damit verbunden auch die Zunge nicht mehr nach hinten verlagert wird. Dadurch wird der Rachenraum nicht mehr verschlossen und die Schnarchgeräusche verschwinden.

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PRAXISGEMEINSCHAFT
Dr. Heike Rittmann
Dr. Kirsten Lohmann

Haarmannplatz 6
37603 Holzminden
info@zah-hol.de

SPRECHZEITEN
Mo – Do 8:00 – 17:00 Uhr
Freitag 8:00 – 16:00 Uhr
Telefon – 05531 6353